Karate im Keiko-kan Dôjô

Im Keiko-kan Dôjô Wiesloch (e.V.) vertreten wir einen Karate-Stil, der eine Alternative zu den Mainstream-Tendenzen der großen Verbände bietet. Wir betreiben ein Karate, das nicht vom Wettkampfsport geprägt ist.

 

Dazu gehen direkt von den Vorgaben der fernöstlichen Kampfkunst aus und passen sie an unsere eigenen Bedürfnisse an. Selbstentwicklung, Selbsterfahrung, Gesundheit und Entspannung stehen im Zentrum unserer Übung. So können wir das oft zitierte Konzept vom Karate-dô, dem "Karate als Weg" zur Persönlichkeitsentwicklung, nach unserem oben skizzierten Verständnis realisieren. In der Praxis trainieren wir unsere Kampfkunst zur Selbstverteidigung.

 

 

Wir bieten Kurse und Unterricht für Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene an.

 

Unser Karate steht in der Tradition der Shôrin- und Shôtô-Stile. Wir haben das traditionelle (aus der JKA-Linie stammende) Shôtôkan allerdings zum Teil deutlich verändert. Unsere Bewegungslehre folgt auch okinawanischen Vorgaben und ist von chinesischen Qi Gong- und Tai Chi Chuan- Elementen beeinflußt. In den letzten Jahren haben wir die Beziehungen unserer überlieferten Übungsformen (Kata und Kumite) zu den White Crane "Kung Fu" Stilen herausgearbeitet. Auf diese Weise haben wir eine weiche Bewegungsmethodik entwickelt. Unser Karate ist daher körperfreundlich und gelenkschonend, dynamisch und effektiv.

 

Im Keiko-kan Dôjô Wiesloch ist uns nicht an wettkampfsportlicher Betätigung gelegen. Wir verzichten deshalb auf sportlichen Wettkampf und üben Karate statt dessen wie beispielsweise auch das Aikido ausschließlich als interessante Selbstverteidigungskunst mit hohem körperlichem und geistigem Anspruch.

 

Sie können Kontakt zu uns aufnehmen, uns telefonisch unter 06222 / 66 21 06 erreichen
oder eine e-Mail an info(at)karate-wiesloch.de schreiben.

 

 

 

 

Karate - Reguläre Trainingszeiten

 

Anfänger / Fortgeschrittene :

PZN - Sporthalle Wiesloch

Montags und Mittwochs 19:30-21:00 Uhr

 

Fortgeschrittene:

Freitags 20:00 - 21:30 Uhr

Helmholtzhalle Heidelberg

 

Freies Training:

Samstags ab 16:00 Uhr auf Anfrage

Seminare und Lehrgänge

 

02.01.- 06.01. 2017 Kangeiko "Karate und Meditation"

27.06.- 01.07. 2016 TaiMeiGeiko "Karate und Achtsamkeit"

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Zum Nachdenken: Die Wahrheit ist ein pfadloses Land

 

"Ich behaupte, daß die Wahrheit ein pfadloses Land ist, und daß es keine Pfade gibt, die zu ihr hinführen - keine Religionen, keine Sekten. Das ist mein Standpunkt, den ich absolut und bedingunglos vertrete. Die Wahrheit ist grenzenlos, sie kann nicht konditioniert, sie kann nicht auf vorgegebenen Wegen erreicht und daher auch nicht organisiert werden.

 

Deshalb sollten keine Organisationen gegründet werden, die die Menschen auf einen bestimmten Pfad führen oder nötigen. Wenn ihr das einmal verstanden habt, werdet ihr einsehen, dass es vollkommen unmöglich ist, einen Glauben zu organisieren. Der Glaube ist eine absolut individuelle Angelegenheit und man kann und darf ihn nicht in Organisationen pressen. Falls man es tut, wird er zu etwas Totem, Starrem; er wird zu Gier, zu einer Sekte, einer Religion, die anderen aufgezwungen wird. Die Wahrheit wird in Formen gepreßt und zu einem Konsumgut für die Schwachen, die nur eine momentane Unzufriedenheit spüren.

 

Der Mensch kann die Wahrheit nicht zu sich herabziehen, sondern muß sich bemühen, zu ihr aufzusteigen. (...) Ich möchte keiner spirituellen Organisation, ganz gleich welcher Art, angehören, und ich bitte euch, das zu verstehen. Ich betone noch einmal, dass keine Organisation einen Menschen zur Spiritualität führen kann. Wenn eine Organisation zu diesem Zweck gegründet wird, so wird sie zu einer Krücke, die euch schwächt, zu einem Gefängnis. Solche Organisationen verkrüppeln das Individuum, hindern es daran zu wachsen und seine Einzigartigkeit zu leben, die ja darin liegt, dass es ganz alleine diese absolute, uneingeschränkte Wahrheit entdeckt.

(...) In dem Moment, in dem man beginnt, jemandem zu folgen, hört man auf, der Wahrheit zu folgen."

 

 

(Ein Ausschnitt aus einer Rede des indischen Philosophen Jiddu Krishnamurti vom 3. August 1929. Mit dieser Rede löste er eine für ihn von seinen Verehrern gegründete Organisation, den "Order of the Star in the East" auf, deren Präsident er bis zu diesem Tag gewesen war.)